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Anselm Lenz - Demokratischer Widerstand in Bild und Ton

Anselm Lenz steht nicht nur für die größte widerstands Zeitung Deutschlands, sondern er hat auch die Saat für die ganzen Demonstrationen in Deutschland gesät. Der ehemalige TAZ Redakteur war auch der erste Aktivist der aus seinem Job flog, als er gegen den Mainstream schrieb. Ein hochintellektueller linker, der mit ruhiger Stimme analytisch die Dinge mit klaren, deutlichen Worten auf den Punkt bringt. Ein Interview das mehr als zwei kurzweilige Stunden bedarf, aber "um mal kurz die Welt zu retten" wie Tim Bendzko gesungen hat, ist es noch zu kurz. Das Interview hat alles was ein Analyse der Zeit bedarf, ausser eine gute Zoom und Ton Qualität und trotzdem rutscht jeder gesagte Buchstabe runter wie Öl.

Gänsehaut, Wut, Unverständnis Demonstration 30.8.2020

Wir haben schon sehr viele Filme über die Demonstrationen der letzten Monate gemacht, aber keiner hat uns so emotional gepackt wie dieser. Sicher weil hier friedliche Frauen, Kinder, Männer benutzt wurden um der heuchlerischen Politik ihre Bilder zu liefern. Liebevolle Menschen, die friedlich mit Abstand demonstrieren werden Brutal zusammengeschlagen, durch den Wald getrieben und respektlos weggeschliffen, eine Berliner Polizei ausser Rand und Band. Es ist ein Zeitdokument für die Welt, eine bunte Mischung an Menschen, friedlich, nackt, frei und emphatisch, gegen Hundertschaften von hochaufgerüsteten, aggressiven Polizisten die Furchteinflössend und menschenverachtend aggressiv gegen ihre eigenen Bürger sind.

Trotzdem bleiben die Menschen friedlich, Singen, Tanzen, Demonstrieren. Ein Bild wie aus einer neuen Zeit, einer Zeit in der die Menschen glücklich sind, sich von einer respektlosen Politiker Kaste befreien, eine Politik die nicht nur im eigenen Land die Menschen bevormundet und autokratisch behandelt.

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